Windmühlen prägen Dornum

„Anzeiger für Harlingerland“ vom 25.07.2018 „Friesische Heimat“, von Georg Murra-Regner

Windmühlen prägen Dornum

Von Georg Murra-Regner

WAHRZEICHEN – Müllermeister Johann Tönjes aus Petkum eröffnete Betrieb 1718

Um das tägliche Brot backen zu können, waren unsere Vorfahren auf die Mühle und den Müller angewiesen. Mit der Technisierung begann das Sterben.

Bock-Ständermühle mit 1970 abgebrochenem Müllerhaus (um 1950). BILD: Archiv Georg Murra-Regner

DORNUM. Hochaufragende Windmühlen prägen seit Jahrhunderten die friesische Landschaft auf beiden Seiten der Ems. Die Windmühlen, die unveränderlich zum Bild der Dörfer und Städte unabhängig von ihrer Bauart gehörten, waren die Wahrzeichen Ostfrieslands. So hatte der Müller eine der wichtigsten Funktionen im Dorfleben inne.
Schon seit der Entstehung des Schwabenspiegels gilt es als eine Gesetzesgrundlage, „Der ouch e’ zuo den mülen (zer müle) kumt, der melt ouch e’ (= Wer zuerst kommt, mahlt zuerst). Wir haben in diesem Spruch schon den Beweis, wie tief alles im Leben mit der Mühle zusammen hing. Um das tägliche Brot backen zu können, war man auf die Mühle und den Müller angewiesen. Jedoch ließ sich die Weiterentwicklung und die Technisierung auch auf diesem Gebiet nicht aufhalten. Nach und nach verschwanden die Mühlen aus dem Ortsbild.
Das Mühlensterben hatte unaufhaltsam begonnen, Motorkraft und Elektrizität waren die neuen Errungenschaften. Doch mit dem Verschwinden der Mühlen ging auch das Wissen um ihre Funktion und die Mühlensprache verloren. Da die Windmühlen durch ihre Höhe sehr weit sichtbar sind, war es möglich, sie auch als Zeichengeber zu nutzen. Vor Angriffen von fremden Häuptlingen konnte die Dorfbevölkerung durch die Stellung der Mühlenflügel gewarnt werden.
Aber nicht nur vor ausländischen Soldaten wie im Dreißigjährigen Krieg oder den Mansfeldern wurde die Bevölkerung gewarnt, sondern auch freudige Ereignisse wie die Hochzeit des Müllermeisters oder die Geburt eines Kindes im Müllerhaus. Hing oben noch ein Fähnlein dran, so wusste die ganze Umgebung, dass ein wichtiges Fest im Dorf bevorstand. Trat ein Trauerfall im Mühlenhaus ein, zeigte die Mühle durch eine besondere Stellung der Flügel dies an.
Aber auch der Feierabend wurde angezeigt. Kam der Mühlenzimmerer oder Steinmetz zum Arbeiten und die Mühle war während dieser Zeit außer Betrieb, wurde die Schließung durch die Stellung der Rouden (Flügel) angezeigt. Durch ihre Stellung wurden somit Nachrichten übermittelt und von Ort zu Ort weitergegeben. Dieser alte Brauch wurde schon von den Müllermeistern der Ständermühlen gehandhabt. Nachdem die Grundherren den Mühlenzwang oder Mühlenbann eingeführt hatten, war jeder Bauer (Hausmann) oder Warfsmann gezwungen, in von der Herrschaft bestimmten Mühle mahlen zulassen. Das Wechseln der Besitzer oder Pächter in den Dornumer Mühlen stellt somit zugleich die Geschichte einer Ortschaft von fast 300 Jahre da.
Der Müllermeister Johann Tönjes (Tönies) Warffenhuis, in einigen Dokumenten auch nur Johann Tönjes oder Jan Warffhuis geschrieben, verlegte im Jahre 1718, nach einem schweren Schicksalsschlag, den er 1717 durch die Weihnachtsflut erlitt, seinen Wohnsitz von Petkum nach Dornum. Er war vor der großen Flut im Jahre 1717 Besitzer der Peldemühle in Petkum. Der Häuptlingssitz Petkum war nach dem Tod des Gerd von Petkum, 1478, und Occa Kankena, 1497, einer Tochter von Mauritz Kankena und Etta Attena, in Besitz des Häuptlings Hero Mauritz Kankena von Dornum übergegangen, der mit Algelt Boings von Gödens und Werdum verheiratet war.
Die Häuptlinge und Herrlichkeitsbesitzer von Dornum nannten sich somit seit dieser Zeit, „Häuptling von Dornum und später Herrlichkeitsbesitzer von Dornum und Petkum“. Der Freiherr Haro Joachim von Closter zu Dornum und Petkum, der letzte männliche Nachkomme der Kankena’schen und von Closter’schen Linie in Dornum, erlaubte Johann Tönjes Warffenhuis 1718 auf dem ihm gehörenden Grundstück am Bollwarf, ehemals Standort der Westerburg, eine Graupen- und Gerstenmühle (Peldemühle) zu errichten.

Bock- Ständermühle in der Bahnhofstraße, erbaut 1626 (Foto um 1962/63). BILD: Georg Murra-Regner

Das Grundstück wurde dem Müllermeister auf Erbpacht verliehen. Ob Warffenhuis aus eigenem Antrieb oder auf Anraten der Bauern beziehungsweise des Herrlichkeitsbesitzers nach Dornum kam, ist aus den vorliegenden Akten nicht zu ersehen. Bis 1718 gab es in Dornum „nur die 1626 in der Neustadt“ von Dornum erbaute Roggenmühle.
Der Dornumer Pastor Julius Ludwig Stoltenau, von 1706 bis 1723 in Dornum, hatte die Weihnachtsflut in Dornum wohnend selbst miterlebt, er schrieb 1721 in seinem Buch „Ost-Frieß Lands- Trauerfall“ über Johannes Tönjes Warffenhuis:

„Johann Tönjes/ein Gräupen-Müller/ oder nach hiesiger Landes-Art zureden/ ein Pelde-Garsten Müller der vor der Fluth zu Petkum gewohnet/ nun aber hie bey uns zu Dornum seine Wohnung aufgeschlagen/ und diesen Ort mit einer schönen Graupen-Mühle verzieret/ so Anno 1718 gebauet/ und viel Nutzen für unsern Einwohner bringet. Dieser als er in der Christ-Nacht sein Haus wohl bestellet, und seine Mühle wegen des starcken Windes wohl verwahret, befiehlt er sich seinem Gott/ und gehet mit seinem Haus-Gesinde in guter Hoffnung zu Bette. Bey anhaltendem Sturm aber/ kann er doch nicht schlaffen, indes mercket er, daß der Wind sich mehr Nord-West-werts wendet, darum wil er wieder auffstehen.
Er tritt aber bereits sehr erschrocken von seinem Bette sehr tieff ins Wasser, woraus er dann betrübt vermerket, wie es draussen aussehe, daß das Wasser nicht alleine eingegangen, sondern bereit sehr hoch gestiegen, welches aber wie ein siedender Topff gantz geschwinde aufquillet, und immer höher laufft, daß er sich gezwungen befindet, sich in höchster Eyl zu retiriren; Weil aber aber in weinem Hause alles bereit über einander lieget, Kisten und Kasten, Stühle und Bäncke herum treiben, und das Wasser zur Flucht in einem Augenblick ihm viel zu hoch geworden, ergreifft er noch zu seinem grossen Glück den obersten Rand von dem Schornstein in seiner Küche, und kommt in Alteration und Schrecken worauff zu stehen, selber nicht wissende was es gewesen.
Er sagte aber, er glaube wohl daß es ein umgeschlagenes Schap oder Kaste müsse gewesen sein das hilfft ihm, daß er sich in die Fleisch Wiem, geschwinget, der auff dem Boden erhoben ist ausgebauet, wie dergleichen viele hier zu Lande in den niedrigen Häusern zu finden. Das Wasser steiget ihm aber so geschwinde nach, daß er aus Angst mit den Kopf und Schultern den Boden zerbricht, und durchbohret, damit er grosser Arbeit und Mühe hindurch kommen, und über seinen Boden sich auf seine Mühle, die mit dem Hause conjungiret war, salviren können, worauff er auch durch Gottes Gnade conserviret worden. Er klagte dabey mit Wehmuth, daß er seine liebe Frau, und seine vier arme Kinder nicht erretten, noch helffen können, weil sie alle mit einander alsobald, nach dem er aus dem Bette gesprungen, durch die niedergeschlagene Wände, weggetrieben, und also jämmerlich umgekommen, von welchen er seine vier Kinder vor und nach, hier und dort nach Verfliessung und Abfall des Wassers wieder gefunden, und begraben lassen. Seine Frau aber ist nicht wieder zum Vorschein gekommen“.

Johann Tönjes Warffhuis war in erster Ehe verheiratet mit Gertje Gerdes und heiratete am 10. November 1719 in zweiter Ehe Tätje (Tetje) Johanssen (Janssen), auch Tetje Wilcken genannt, aus Westeraccum.
Johann Tönjes Warffenhuis war zugleich der Besitzer von drei Mühlen: Die Peldemühle in Dornum seit 1718, die „Rockenmühle“ in Dornum seit dem 24. Januar 1729 (von dem Herrlichkeitsbesitzer von Wallbrunn in Erbpacht überlassen) und die Peldemühle in Westeraccum.

Die Peldemühle mit Müllerhaus am Bollwarf in Dornum. Sie wurde 1795 gebaut und 1934 abgebrochen BILD: Archiv Georg Murra-Regner

1734 verpachtete er die „Rockenmühle an Meinhertz (Meinhard Arends) Arends. Er war verheiratet mit Rina Imels Freese, die am 7. Februar 1715 auf Südenburg geboren war.
1738 verkaufte Johann Tönjes Warffhuis seine 1731 am Westeraccumer Tief erbaute Peldemühle an Engelkes Breenstein. In dem Weinkaufprotokoll des Amtes Esens ist vermerkt, dass der Weinkauf sich auf 15 Rthl. belief.
24. April 1739 ließen Johann Tönjes Warffenhuis und seine Ehefrau Tätje Janssen Wilcken 200 Rthl. ostfriesisch, die sie bei dem Geldverleiher Kapitän Marcous von Holst angeliehen hatten, im Hypothekenbuch von Dornum eintragen. (Als Begründung für die Anleihe wurde eingetragen: „Aus ziemliche Verlegenheit“). Markus von Holst war Besitzer der Restauration in der hohen Kirchstraße zu Dornum, später zum Kronprinzen.
Tetje Wilcken war um 1700 geboren und verstarb am 8. Juli 1740 in Westeraccum („Beim Wasser schöpfen in den Brunnen gefallen“). Johann Tönjes Warffhuis ging am 7. Juli 1741 mit Tatje Rickeleffs aus Nesse eine dritte Ehe ein. Die Trauung fand in ihrer Behausung statt. Tatje Rickeleffs verstarb im Januar 1745 in Nesse.
Die Rockenmühle
Die Roggenmühle, auch Bock- oder Ständermühle genannt, wurde im Jahre 1626 auf einer zuvor aufgeschütteten Mühlenwarft im Auftrage des Herrlichkeitsbesitzers errichtet. Die Nähe des Accumer Tiefs mag ausschlaggebend für diesen Platz gewesen sein, da die Tiefs als Verkehrswege von großer Bedeutung waren. Die Mühle durfte, außer von der Müllerhausseite, bis zu einer Entfernung von unter 150 Meter nicht bebaut oder mit Bäumen umzäunt werden.
1713 wird im Dornumer Kirchenbuch nachweisbar als Pächter der Roggenmühle Vocke Loots, auch Loths geschrieben, genannt. Er war verheiratet mit Greetje Toolen, sie wurde auch Gretje Taden genannt. Das Ehepaar hatte fünf Kinder: Mettje geb. 28. November 1713 in Dornum / Neustadt; Antje geb. 2. August 1716 in Dornum / Neustadt, am 3. Juli 1719 „von den Flügeln der Windmühle totgeschlagen“; Toolen, geb. 28. März 1721 in Dornum / Neustadt; Leonhart Niclas geb. 4. April 1723 in Dornum / Neustadt; Clas Loots geb. 28. Juni 1724 in Dornum / Neustadt.
Besitzer und Pächter der Roggenmühle
Besitzer und Pächter der Roggenmühle waren: Herrlichkeitsbesitzer der Herrlichkeit Dornum und Petkum, Hero Moritz von Closter, gest. 1673; Gerhard III.von Closter, gest. 1678; Haro Joachim von Closter, gest. 1728; Sophie Friederike Anna von Closter (Tochter von Haro J. von Closter aus 3. Ehe mit Luise von Tettau), verheiratet mit Johann Eberhard von Wallbrunn.
Vocke Loots (Loths) Pächter um 1713 bis 1729; Johann Tönjes Warffhuis 1729. Die Roggenmühle wurde am 24. Januar 1729 von dem Herrlichkeitsbesitzer an Johann Tönjes Warffenhuis auf Erbpacht verkauft. Die Erbpacht betrug jährlich 111 Rhtl. und war an die Rentei in Dornum zu entrichten.
Oswald Berens – Hans Jürgen Warffenhuis (Sohn J. T. Warffenhuis mit Tetje Janssen Wilcken); Entje Janssen Warffenhuis (Tochter von J.T. Warffenhuis und Tetje Janssen Wilcken) mit ihrem ersten Ehemann Harm Poppen Leerhoff, nach dem Tode von H. P.Leerhoff bleibt die Mühle im Besitz von Entje und ihren zweiten Ehemann Mamme Folkerts Mammen.
Am 22. Dezember 1794 erhält Hilcke Mammen (Tochter von Entje aus zweiter Ehe) die Roggenmühle und ihr Bruder Hans Jürgen Mammen die Peldemühle. Hilcke Mammen ist verheiratet mit Tebbe Abrahams Müller. Johann Tönjes Müller (Sohn von Hilcke Mammen) übernimmt laut Eintragung im Urkundenbuch der Gemeinde Dornum die Roggenmühle von seiner Mutter. Hermann Gottfried Anton Mammen erwirbt am 1. Mai 1830 die Roggenmühle für 950 Rthl. von seinem Vorbesitzer. Der aus Pilsum kommende Müller Garrelt Jakobs Edenhuizen kauft am 20. März 1837 die Mühle für eine Summe von 1050 Rthl. Am 30. April 1847 erwirbt Arend Janssen Müller die Mühle für 2850 Rthl. Die Ehefrau des Meie Janssen Eggers; Anke Hinrichs Isbaum, kauft am 7. April 1858 die Roggenmühle für eine runde Summe von 4000 Rthl.
Berend Macken Berends zu Arle kauft am 3. Dezember 1861 für 3000 Rthl. die Mühle. Laut Eintragung im Urkundenbuch erwirbt Luitjen Janssen Bruns am 18. März 1867 für 3000 Rthl. die Kornmühle. Johann Inken Mensen kauft die Mühle am 4. April 1868 von seinem Vorbesitzer für 3100 Rthl. Bernhard Rudolf Müller erwirbt die Mühle am 5. Oktober 1874. Kaufsummen oder Verkaufssummen werden im Urkundenbuch nicht mehr angegeben. Anna Gesina Coordes, Ehefrau des Müllers, erwirbt am 15. August die Mühle. Eintragung ohne Kaufpreis. Erdzard Hinrichs Coordes übernimmt die Mühle am 15. Dezember 1877. Eintragung im Urkundenbuch ohne Kaufpreis. Johann Gabrands Müller jun. erwirbt die Mühle am 2. Februar 1882 und ist 1893 noch als Besitzer im Urkundenbuch eingetragen. 1893 wurde die Mühle zwangsversteigert, Nikolaus Schelten aus Deich und Sielrott erhielt für ein Gebot von 9050 Mark den Zuschlag für den gesamten Besitz.
Am 25. August 1893 gab Schelten die Mühle weiter an Dietrich Plagge aus Wiesens. Heidine Hagena erwarb die Mühle am 28. Juni 1894 von dem Vorbesitzer. Die neue Besitzerin verpachtete am 1. Juli 1894 die Mühle an den Müllermeister Koordes. 1911 wechselte der Pächter und Wilhelm Mülder wurde der neue Pächter. 1914 nahm W. Mülder die Roggenmühle in Besitz. Nach dem Tode von W. Mülder führte der Sohn Hinrich Mülder die Mühle weiter. 1962 ging der Besitz an die Ostfriesische Landschaft. Hinrich Mülder, der letzte Müller der Roggenmühle, verstarb am 30. November 1990.
Nach Übertragung der Eigentumsrechte, ließ die Ostfriesische Landschaft mit Hilfe des damaligen Landkreises Norden und der Gemeinde Dornum die Mühle aufwendig wieder instandsetzen.
1970 wurde das neben der Mühle stehende Müllerhaus abgerissen. Auf dem Grundstück wurde 1971 ein für diese Zeit moderner Supermarkt errichtet. Nachdem um 1990 die aus schweren Tropenholz gefertigten Mühlenflügel abgenommen wurden, weil sie sich insgesamt negativ auf die Stabilität der Mühle auswirkten, hatte die Mühle ihren Charme verloren.
Seit September 2010 präsentiert sich die Mühle im neuen Glanz, mit den beiden gut 20 Meter langen Flügelpaaren aus Lärchenholz ist sie wieder zum Wahrzeichen Dornums erweckt worden.
Mitglieder eines eingetragenen Mühlenvereins betreiben seit der Restaurierung die Mühle und führen Einheimische, Schulklassen und Touristen durch die Mühle.


Besitzer und Pächter der Peldemühle

  1. Erbaut 1718 von Johann Tönjes Warffenhuis.
  2. An Oswald Berends und Hans Jürgen Warffenhuis (Sohn von J. T. Warffenhuis übergeben.
  3. Entje Warffenhuis (Tochter von J. T. Warffenhuis) übernimmt mit ihrem ersten Ehemann; Roggenmüller Harm Poppen Leerhoff auch die Peldemühle. Entje führt nach dem Tode ihres ersten Mannes mit ihrem zweiten Ehemann Mamme Folkerts Mammen die Mühle weiter.
  4. Am 22. Dezember 1794 übernimmt Johann Tönjes Mammen (Sohn aus zweiter Ehe ) laut Erbverteilungs- vertrag die Peldemühle. (Hilke Mammen Tochter aus zweiter Ehe) erhält die „Rockenmühle.“
  5. Johann Tönjes Mammen verkauft am 19. Mai 1820 für eine Summe von 7800 Rthl. in Gold die Peldemühle an den Müller Johann Hermann Wessels.
  6. Am 28. April 1825 erwirbt Ernst Friederich Herbert Graf zu Münster-Ledenburg die Mühle für 2710 Rthl. Das Grundstück befand sich in Erbpacht.
  7. Johann Gerdes Janssen, Pächter der Peldemühle. Janssen wurde 1795 geboren und heiratete am 5. Januar 1818 Catharina Margarethe Jacobs Simmering in Dornum, die 1795 in Dornum geboren war.
  8. Laut Testament (Urkundenbuch der Gemeinde Dornum) übernimmt George Graf zu Münster die Pelde- und Gerstenmühle am 27. Mai 1839. Er verstarb am 28. März 1902.
  9. Gerd Wilms Rademacher, Pächter der Peldemühle. Er wurde 1799 geboren und verstarb am 8. September 1867 in Westerholt. Er hatte 1828 Trientje Gerdes geheiratet. Sie verstarb am 29. Juni 1847 in Dornum.
  10. Am 23. Juli 1903 wird laut Erbfolge im Grundbuch von Dornum die Mühle auf Alexander Fürst zu Münster- Derneburg eingetragen, gestorben 12. Oktober 1922.
  11. Paul Alexander zu Münster-Derneburg erhält nach der Erbfolge die Peldemühle am 1. Juli 1925 in seinem Besitz.
  12. Paul Alexander zu Münster-Derneburg verkauft 1930 seine Besitzungen in Dornum. Die 1795 erbaute holländische Galeriemühle wurde im Jahre 1934 teilweise abgebrochen. Der Mühlenstumpf wurde später zu einer Wohnung ausgebaut.

Die Kommentare wurden geschlossen

  • Karte

    Hier finden sie unserer Mühle

    Klicken, um größere Karte zu öffnen